Nach einem Flugzeugabsturz im Amazonas wird die kleine Rebecca wie durch ein Wunder gerettet - ein Indigener trägt sie tagelang durch den Dschungel bis zu einer Abholzungsstelle, wo sie entdeckt und versorgt wird. Fortan wächst sie bei ihrem Vater im Regenwald auf, einem christlichen Missionar, der Jahre später die Teenagerin als Wunderheilerin in seiner evangelikalen Gemeinde präsentiert. Doch die vermeintlich friedliche Fassade bröckelt, als die einheimischen Iruaté gegen illegale Abholzungen der europäischen Einwanderer protestieren und eine Zufahrtsbrücke blockieren. Rebecca soll derweil die kranke Frau des Sägewerkbesitzers heilen - im Gegenzug verspricht dieser, sich zurückzuziehen. Rebecca fühlt sich inzwischen immer mehr den indigenen Jugendlichen verbunden. Als sie sich schließlich offen auf ihre Seite stellt, gerät sie zwischen die Fronten. Zudem bringt eine Krankenschwester, die Rebeccas Mutter kannte, deren Weltbild zusätzlich ins Wanken.
Dicht und spannend erzählt, verwebt Regisseurin Pia Marais ökologische, religiöse und politische Themen zu einem zeitgenössischen Western voller hypnotisch schöner Bilder. Gedreht wurde TRANSAMAZONIA im Amazonas-Regenwald von Brasilien und Französisch-Guyana.
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