Im Sommer widmet das Edgar-Reitz-Filmhaus dem Pro-Winzkino eine Sonderausstellung zum 40-jährigen Bestehen. Jüngst mit der Verdienstmedaille des Landes RLP ausgezeichnet, ist das Pro-Winzkino ein fester Bestandteil der der kulturellen Infrastruktur Stadt sowie der gesamten Region - das letzte Kino im Hunsrück. Wie ist es dazu gekommen? Wie hat sich das Kino im ländlichen Raum (zurück-)entwickelt? Wer verbirgt sich hinter den "Neun" vom Simmerner Kinoteam und was macht ihren Erfolg aus? Das sind die zentralen Fragen, denen die Ausstellung nachgeht. In den 1970er Jahren existierten im Rhein-Hunsrück-Kreis noch sechs Kinos: in Boppard, Emmelshausen, Büchenbeuren, Sohren, Kirchberg, Kastellaun und Simmern. Dort gelang es einem engagierten Team 1985 die Initiative zu ergreifen und der cineastischen Szene neue Impulse zu geben. 1989 übernahmen die "Pro-Winzler" nach über 50 Jahren die von der Familie Vollrath betriebenen "Postlichtspiele" und legten 1992 mit der Gründung des PRO-WINZKINOS den Grundstein für ein kontinuierliches Kinoangebot in der Kreisstadt, für das sie seit Beginn an zahlreiche Preise erhielten.
Die kleine Sonderausstellung wird am 28. Juni eröffnet und ist zu den Öffnungszeiten des ERFilmhauses sowie auf Anfrage zu besichtigen. Kontakt: Hunsrück-Museum Simmern | 06761 387 401 | info@hunsrueck.museum.de
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