Einer der größten Klassiker der Filmgeschichte wird in diesem Jahr hundert Jahre alt. Regisseur Eisenstein schuf ihn zum zwanzigsten Jubiläum einer Meuterei auf dem titelgebenden Schiff der Marine des Zaren. Hungernd und ausgenutzt nimmt die Mannschaft ihr Schicksal selbst in die Hand und inspiriert damit tausende Menschen an Land. Der Showdown auf einer großen Freitreppe in Odessa gehört zu den einprägsamsten Szenen in einem Film überhaupt.
Seit vielen Jahren lebt der in den USA geborene Musiker und Komponist Chris Jarrett in Deutschland. In seinen Stücken lässt er Jazz, Klassik, Avantgarde und Weltmusik auf atemberaubende Art und Weise verschmelzen. Dafür wird er von Musikjournalisten auch schon mal als „Rebell“ gegen das Pianoestablishment bezeichnet. Vital und impulsiv ist sie, die Musik von Chris Jarrett, voller Brüche und Überraschungen und niemals so leicht einzuordnen in die üblichen Kategorien des Musikbetriebes. Frank Zappa etwa gilt ihm genauso als Vorbild wie die Meister des Barock oder der Moderne. Dementsprechend offen ist auch sein Repertoire, das von atonalen Miniaturen und ausdrucksvolle Klaviermusik über Orgelimprovisationen, Kunstlieder, Sonaten, Filmmusiken und Ballett bis hin zur Oper reicht.
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UdSSR 1925
70 Min.
Regie: Sergei Eisenstein, Buch: Nina Agadschanowa, Kamera: Wladimir Popow, Eduard Tisse Alexander Antonow, Wladimir Barski, Grigori Alexandrow u.a.
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