Im Marschland im Süden des Iraks führt die kleine Lamia, Anfang der 1990er-Jahre zusammen mit ihrer betagten Großmutter Bibi ein einfaches bäuerliches Leben. Kurz vor dem Geburtstag von Staatsoberhaupt Saddam Hussein steht in der Schule, die sie und ihr Freund Saeed mit dem Boot erreichen, eine traditionelle (auch in der damaligen Realität existierende) Lotterie an. Jedes Jahr wird ein Kind der Klasse ausgelost, das zu Ehren des Diktators für die örtlichen Feierlichkeiten einen Kuchen backen muss. Kommt es dem Auftrag nicht nach, drohen seiner Familie drakonische Strafen. Dieses Mal trifft es Lamia, für die eine eigentlich so alltägliche Aufgabe zu einer schier unüberwindbaren Herausforderung werden könnte, ächzt doch das ganze Land im Zuge des Zweiten Golfkriegs unter internationalen Sanktionen. Mit ihrer Oma und ihrem geliebten Hahn Hindi unter dem Arm macht sich die Neunjährige schließlich auf den Weg in die nächste Stadt, wo sie noch auf ganz andere Weise von der harschen Wirklichkeit eingeholt wird. Das Mädchen lässt sich indes nicht unterkriegen und begibt sich, begleitet von Saeed, auf die Suche nach den nötigen Zutaten. Was sich schnell zu einer gefährlichen Odyssee auswächst....
Hamid ist zehn und lebt in Großbritannien. Er erzählt von seiner Flucht aus Eritrea, von seiner Trauer und davon, wie schwierig es sein kann, in einem neuen Leben anzukommen.
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