Der junge Algerier Mehdi lebt ein Doppelleben. Mit seiner Partnerin Lea arbeitet der brillante Koch tagsüber in einem Bistro, in dem Kochen, Teamgeist und Nähe selbstverständlich wirken. Mehdi und Léa stehen kurz davor, den Laden zu übernehmen. Doch sobald der Abend beginnt, wechselt Mehdi in eine andere Rolle. Vor seiner algerischen Mutter Fatima spielt er den perfekten Sohn, der keine Fragen aufwirft und keine Wünsche zeigt, die nicht in das Bild passen, das sie von ihm hat. Dumm nur, dass in dieser Rolle weder Léa noch Mehdís große Liebe zur französischen Gastronomie vorgesehen sind. Als Léa endlich darauf besteht, Fatima kennenzulernen, greift Mehdi unter Druck zur schlechtesten aller Lösungen - und löst damit eine Kettenreaktion aus, bei der Missverständnisse schneller heißkochen als Couscous.
Amine Adjina hat ein Leinwanddinner mit einer Vielzahl an guten Zutaten und mit vielen Geschmacksrichtungen angerichtet. Bestens besetzt in den Haupt- und Nebenrollen, ist ihr eine liebevolle Culture-Clash-Komödie über ein Leben zwischen zwei Kulturen, unvereinbaren Familienbildern und kleinen Notlügen, die man aus Angst vor Enttäuschungen serviert, gelungen: Temperamentvolles, charmantes, französisches Wohlfühlkino mit Herz!
Ihren neuen Schwiegersohn haben sich Edda und Egon nun wirklich anders vorgestellt. Vor allem weniger gestreift und fellig. Beim Kennenlernen im Restaurant werden Tochter Oona und ihr Zukünftiger nicht nur mit Vorurteilen konfrontiert.
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