Übergriffiges Verhalten und grenzüberschreitender Humor: Der Dokumentarfilm `Was haben wir gelacht` zeigt, was Frauen im Fernsehen der 90er und 00er Jahre aushalten mussten und wie diese Darstellungen Rollenbilder geprägt haben. Für ihre neue Dokumentation haben sich die Filmemacherinnen Eva Müller und Isabel Schneider in die Archive begeben. Dabei haben sie jede Menge Material gefunden, das wütend macht. Frauen im Fernsehen sollten damals vor allem lächeln und gut aussehen. Auch wenn auf ihre Kosten Witze gemacht wurden oder die Hand vom Talkshow-Moderator mal wieder auf dem eigenen Knie landete. Ihr dokumentarischer Rückblick WAS HABEN WIR GELACHT auf das, was früher im Fernsehen als komisch galt, lässt wenig Zweifel: Der Humor war männlich und nicht selten sexistisch. Im Film kommen fünf Protagonistinnen der deutschen Fernsehgeschichte zu Wort. Hella von Sinnen, Bettina Böttinger, Gaby Köster, Esther Schweins und Maren Kroymann berichten von ihren Erfahrungen in der Unterhaltungsbranche.
WAS HABEN WIR GELACHT erzählt die Geschichte des Unterhaltungsfernsehens der 90er Jahre erstmals aus Frauenperspektive.