Waldbrände, Dürre, Flutkatastrophen: Die Klimakrise ist längst zur existenziellen Bedrohung geworden. Auch in Deutschland. Doch anstatt aus Öl und Gas auszusteigen, wird die fossile Infrastruktur ausgebaut. An den deutschen Küsten wurden LNG-Terminals gebaut, die mit Fracking-Gas aus den USA beliefert werden, neue Gaskraftwerke sind geplant. Statt CO? zu vermeiden, werden Scheinlösungen angeboten: CO?-Kompensation, Carbon Capture and Storage, grüner und blauer Wasserstoff. Doch wer wird damit eigentlich gerettet? Das Klima - oder die fossile Industrie?
In ihrem Buch "Öl ins Feuer" (Rowohlt) geht die Journalistin Kathrin Hartmann dieser Frage nach. Sie zeigt, dass die ökologischen und die sozialen Frage untrennbar miteinander verbunden sind. Die Menschen, die sie getroffen hat, leiden nicht nur unter der Klimakrise, sondern zunehmend auch unter einem "grünen Kapitalismus", der ein ewiges "Weiter so" verspricht - abermals auf Kosten der Armen.
Doch die wollen keine Opfer mehr sein. Sie kämpfen für ihr Land, ihre Lebensgrundlagen und Klimagerechtigkeit. Und sie sind damit unsere wichtigsten Verbündeten im Kampf gegen die Klimakrise.
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